FRAGEN ZUR REGISTRIERUNG

Frage: Wer gehört zur Gruppe der Personen mit höchstem Risiko? 

Antwort: 

Herzerkrankung 

  • Chronische Herzinsuffizienz ab NYHA II
  • Symptomatisch chronische ischämische Herzkrankheit trotz medizinischer Therapie

Arterielle Hypertonie

  • Therapieresistente (>160 mmHG) Hypertonie oder Hypertonie mit kardialen Komplikationen oder anderen Endorgan-Schäden

Atemwegs-Erkrankung

  • Chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD) ab GOLD II
  • Emphysem/schwere Bronchiektasen 
  • Interstitielle Pneumopathie/Lungenfibrose 
  • Krankheiten mit einer schwer verminderten Lungenkapazität

Lebererkrankung

  • Leberzirrhose mit Dekompensation in der Vorgeschichte 

Nierenerkrankung 

  • Schwere, chronische Niereninsuffizienz ab GFR <30ml/min 

Diabetes mellitus 

  • Diabetes mellitus (Typ 1 oder 2) mit relevanten Organschäden; oder schlecht eingestellt (HbA1c ≥ 8 %)

Adipositas 

  • Erwachsene mit einem BMI von ≥ 35 kg/m²

Immundefizienz*, 

angeboren oder erworben durch Erkrankung* oder Immunsuppressive Therapie* 

Relevante Immundefizienz bei 

  • malignen hämatologischen Erkrankungen
  • Neoplasien/Krebserkrankungen unter aktiver Therapie 
  • Immun-vermittelten entzündlichen Erkrankungen (z. B. systematischer Lupus erythematodes, rheumatoide Arthritis, Psoriasis, chronisch entzündliche Darmerkrankungen), welche eine immunsuppressive Therapie enthalten (inkl. Prednisolon-Äquivalent > 20 mg/Tag, steroidsparende Therapien und Biologika) 
  • HIV-Infektion – ab CD4+T Zellzahl <200/μL
  • Organtransplantierte, Knochenmark- oder Stammzell-Transplantierte sowie Personen auf einer Warteliste für Transplantationen

Trisomie 21

 

Frage: Der Arzt wird mir sicher etwas berechnen für diese Bestätigung. Bezahlt das der Bund oder Kanton? 

Antwort: Nein 

  

Frage: Kann mich meine Ärztin, mein Arzt direkt registrieren? Geht es dann schneller? 

Antwort: Nein. Es braucht grundsätzlich keine Unterstützung durch eine Fachperson, um sich zu registrieren. Wenn Sie jedoch Mühe mit der Registrierung haben, fragen Sie Familienangehörige, Freunde, Nachbarn um Unterstützung. 

Der Grund, wieso Sie aktuell keinen Termin buchen können, hat damit zu tun, dass noch nicht ausreichend Impfstoffe verfügbar sind. Auch der Arzt (Hausarzt, behandelnde Arzt) kann dies nicht beschleunigen.

 

Frage: Wäre es nicht möglich, dass ich zu Hause geimpft werden kann? Ich bin nicht mehr so mobil?

Antwort: Leider nein. Es ist es im Moment nicht möglich, Privatpersonen zu Hause zu impfen. Das hängt vor allem mit der Komplexität des Impfstoffes zusammen.

  

Frage: Meine Mutter ist zu Hause und nicht besonders mobil. Wie kommt sie in die Halle? 

Antwort: Wir empfehlen die Institutionen IVB oder MTS, welche Transporte (sitzend und liegend) in die Messe Basel durchführen können. Das Impfzentrum in der Messe ist barrierefrei zugänglich. Die Kosten für den Transport müssen Sie jedoch selbst übernehmen. 

 

Frage: Kann ich einen Termin reservieren, in dem ich Ihnen alle meine Angaben zusende? 

Antwort: Nein, bitte schicken Sie uns keine Patientenunterlagen zu. Wir müssen diese aus Datenschutzgründen löschen. 

  

Frage: Soll ich Ihnen die Bestätigung des Arztes per Mail zusenden? 

Antwort: Nein. Wir löschen aus Datenschutzgründen alle Mails mit anhängten Dokumenten. Bringen Sie die Bestätigung bitte zum Impftermin mit.  

 

Frage: Ich habe einen Termin für mich und meine Frau gebucht und nun liegen zwei Stunden zwischen den Terminen. 

Antwort: Das kann bei einem grossen Andrang passieren. Die zwei Zeitfenster liegen dann nicht direkt hintereinander. Leider können wir das nicht rückgängig machen.  

  

Frage: Ich wohne im Baselbiet, arbeite aber in der Stadt Basel. Kann ich mich nicht trotzdem im Impfzentrum in Basel impfen lassen?

Antwort: Wenn Sie eine Gesundheitsfachperson mit Patientenkontakt sind – JA. Sie benötigen aber eine Bestätigung des Arbeitgebers.